Das Fort Tschernow befindet sich auf einer Anhöhe etwa 300 Meter vom Ort Tschernow entfernt und deckt die südöstliche Flanke des Festungsbereichs. Kurz hinter dem Ort auf der Straße nach Stänzig (Stansk) führt links der Weg direkt zum Fort. Dieser von Hecken umsäunte Hohlweg wurde extra für das Fort angelegt.

Als das Fort 1888-1890 erbaut wurde, war das Ingenieurkorps der Armee nicht mehr an die strengen Richtlinien des General Biehler gebunden. So konnten die neuesten Erkenntnisse beim Bau des Forts berücksichtigt werden. Daher wurde das Fort als geschlossene fünfseitige Redoute erbaut. Ähnlich wie im Fort Säpzig wurden auch im Fort Tschernow die Bauarbeiten auf das notwendigste reduziert. Die schußsichere Kehlkaserne errichtete man erst 1914 im Zuge der Armierungsarbeiten.
Das Fort wurde für eine Kompanie Infanterie und Artillerie konzipiert. Der Kampfraum der Infanterie war der gedeckte Weg und der Wall des Forts, während die Artillerie auf den Geschützbänken im Fortinnereren Stellung bezog.

Als das Fort 1888-1890 erbaut wurde, war das Ingenieurkorps der Armee nicht mehr an die strengen Richtlinien des General Biehler gebunden.

So konnten die neuesten Erkenntnisse beim Bau des Forts berücksichtigt werden. Daher wurde das Fort als geschlossene fünfseitige Redoute erbaut. Ähnlich wie im Fort Säpzig wurden auch im Fort Tschernow die Bauarbeiten auf das notwendigste reduziert. Die schußsichere Kehlkaserne errichtete man erst 1914 im Zuge der Armierungsarbeiten.
Das Fort wurde für eine Kompanie Infanterie und Artillerie konzipiert. Der Kampfraum der Infanterie war der gedeckte Weg und der Wall des Forts, während die Artillerie auf den Geschützbänken im Fortinnereren Stellung bezog.

Über die Nutzung des Forts bis 1945 ist nichts bekannt. Nach dem Krieg wurde das Fort militärisch nicht verwendet und der örtliche Bürgermeister ließ das Fort bis in die 50er Jahre hinein zur Baustoffgewinnung abreißen. Die äußeren Bauten sind zum großen Teil vernichtet. Das Gelände ist so stark überwuchert, daß selbst komplexe Strukturen nur schwer erkennbar sind.

Das Fort Tschernow war touristisch interssant, da es den Aufbau der Hauptpoterne mit den angeschlossenen Kassematten zeigt, die im Fort Säpzig lange Zeit nicht zugänglich waren. Seit der Öffnung der Säpziger Hauptpoterne fristet das Fort eher ein Nischendasein, wodurch sich Vandalismusschäden in Grenzen halten. Das Gelände des Forts ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, ein entsprechendes Schild am Eingang des Hohlweges in polnischer Sprache weist darauf hin.