Der halbrund errichtete Waffenplatz zwischen den Lünetten C und D wurde zur gleichen Zeit wie die Lünetten errichtet und diente zur Ansammlung von Truppen und Material um im Belagerungsfall Ausfälle vornehmen zu können. Zum Schutz vor Beschuß war dieser Platz mit einer Erdumwallung umgeben, in dessen Kehle sich ein unterkellertes Blockhaus in Ziegelbauweise befand. Ein Glacis mit Infanterieauftritt umgab das Blockhaus. Gegen eine Erstürmung im Handstreich konnte das Areal vom Blockhaus und Glacis in zwei Ebenen mit Gewehrfeuer bestrichen werden. Es war jedoch nicht gegen Artilleriefeuer gesichert.
Mit der militärischen Aufgabe der nahegelegenen Lünette C wurde auch der Waffenplatz nicht mehr genutzt und die Erdwälle beseitigt.
Das Blockhaus stand noch nach 1945 ehe es zur Baumaterial-gewinnung beseitigt wurde.

Blockhaus vor 1945. Der starke Bewuchs deutet auf eine längere Nichtnutzung hin.
Heute deutet lediglich die Führung des Wassergrabens an die Gestalt des Waffenplatzes hin. Seit dem Bau der Küstriner Umgehungs-straße diente der Waffenplatz als Materiallager der ausführenden Unternehmen.
Westseite mit Graben zur Lünette C Rückseite des Waffenplatzes. Der Baum symbolisiert den Standort des Blockhauses Waffenplatz von der Nordseite. Der Blick zur Lünette C wird durch die Bäume im Hintergrund verdeckt. Südliche Flanke des Waffenplatzes